Gesundheit



Ernährung des Hundes

Zweifellos ein wichtiges Thema! Bei der Fütterung des Hundes stellt sich immer die Frage, ob Trocken- oder Nassfutter (Dose) gefüttert werden soll. In jedem Fall sollten Sie zu einem hochwertigen Futter greifen, oder sogar die artgerechte Rohfütterung in Betracht ziehen, diese ist allerdings sehr aufwendig. Ein hochwertiges Trockenfutter erkennen Sie an der Zutatenliste, an erster Stelle sollte "Fleisch" oder mindestens "Fleischmehl" stehen, nicht etwa Weizen oder Reis. Bei Dosenfutter sehe ich den Vorteil, dass Feuchtigkeit enthalten ist, was dem Hund sicher sehr bekommt. Wenn Sie auf ein anderes Futter umstellen möchten, geben Sie bitte nach und nach etwas von dem neuen Futter zum alten. Wenn Sie zu schnell wechseln kann es zu Verdauungsstörungen oder auch Durchfall kommen.
Bei Durchfall empfehle ich den Hund einen halben Tag fasten zu lassen und dann nur mit weichgekochtem Reis und Hühnchen oder Quark/Hüttenkäse zu füttern. Futterunverträglichkeiten äußern sich u.a. durch Juckreiz, Haut- und Fellprobleme. Wenn Ihr Hund sich kratzt, stumpfes Fell und schuppige Haut hat, kann es sich um eine Futterunverträglichkeit handeln, Sie sollten das Futter nun wechseln; im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Tierarzt.

Zahnpflege nötig?
Ja und nein!
Der Speichelfluss des Hundes beugt der Kariesentstehung vor. Dennoch kann Zahnbelag entstehen. Bei Hunden gelten ähnliche Regeln wie beim Menschen: Zahnbelag führt zu Zahnstein, dieser führt oft zu schmerzhaften Entzündungen und muss spätestens dann vom Tierarzt entfernt werden! Ihrem Hund die Zähne zu putzen ist sicher kein Fehler, aber eher ungewöhnlich. Sorgen Sie für aureichend "Kaumöglichkeiten" um Zahnbeläge zu entfernen und behalten Sie die Zähne Ihres Hundes im Auge.

Fellpflege
Kämmen: Besonders während des Fellwechsels empfehle ich, den Hund zu kämmen, dann haben Sie auch weniger Haare in der Wohnung. Ihr Hund dankt es Ihnen wenn Sie im Frühjahr das lose Winterfell ausbürsten.

Baden: Im Prinzip können Sie Ihren Hund baden so oft Sie wollen, Sie müssen nämlich nicht mit Dreck und schlechtem Geruch leben! Wenn ihr Hund schmutzig ist, baden Sie ihn einfach! Sand und Schmutz im Fell können zu Juckreiz führen. Ein Bad alle vier Wochen ist sicherlich in Ordnung. Achten Sie darauf, dass im Shampoo keine Silikone enthalten sind, diese legen sich auf Haut und Haar und ersticken diese so. Sie erkennen Silikone an der Endung "-icone" und "-oxane" wie z.B. "Dimeticone" in der Zusammensetzung.

In Hundeshampoos findet man oft eine andere Bezeichnung für das Gleiche:
Beim Hundeshampoo steht in der INCI-DeKlaration z.B."anionische Tenside" das sind aggressive Tenside, die gleichwertig sind mit z.B. "Sodium Laureth Sulfate (SLS)", welches in Menschenshampoos zu finden ist, man soll nur nicht auf Anhieb merken, dass es das Gleiche ist. Verwenden Sie besser "nichtionische Tenside", wie Coco Glukoside (Fettalkohol/Zuckertensid), wie es in Produkten aus dem Bioladen enthalten ist.....auch für Sie selbst!





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